00:01
Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit. Ja, hallo und willkommen zu unserer kleinen Show. Ja, herzlich willkommen. Kannst du es noch hören, das Lied ich ja? Ich höre es immer wieder gerne. Ein Prosit, ja. Ja, also wir befinden uns ja aktuell auf Ibiza. Richtig.
00:20
Ich sitze im Bett, verkatert. Du sitzt auf dem Stuhl, verkatert.
00:24
Genau, wir waren mal fitter in unserem Leben, kann man sagen. Wir kommen vom Oktoberfest und wir singen diesen Prosi-Song. Jeden Tag. Jetzt gut seit einer Woche durch. Durchgehend quasi. Aber es ist auch wie mit dem Essen, das habe ich mir auch nicht über. Ich könnte immer noch Käsespätzle jetzt direkt wieder. Ja, ich auch. Ja, jetzt wäre geil. Jetzt wäre geil, eine Käsespätzle-Mensch. Oder so eine knusprige Ente oder so. Uns geht's also wirklich bescheiden heute. Also ehrlich gesagt...
00:46
Für das ganze Feiern, was wir gemacht haben, wir steigen ja gleich noch ein bisschen ein. Dafür geht es mir verhältnismäßig gut. Finde ich eigentlich auch. Ich bin auch ganz überrascht von mir. Meine Stimme ist nicht ganz da. Aber wir haben im Prinzip, muss man sagen, durchgefeiert. Weil wir hatten das Oktoberfest. Ich meine, wir haben natürlich auch gearbeitet.
01:01
Es ist ja auch berufliches Feiern.
01:03
Es ist beruflich, richtig. Wir sind ja Trinker von Beruf.
01:08
Jemals sind wir gerade in Ibiza und wir feiern den Geburtstag von der lieben Susi. Genau. Hier sind wir alle hergeflogen. Ja. Und ja, das ist ein Abriss hier. Es ist ein Abriss. Wir sind hier so in so einem Partyhaus und ein Partyhaus finde ich immer lustig, weil man ist so mit Freunden und alle sind so zusammen und in Zimmern und es wird natürlich immer spät. Das Ding ist nur, ich glaube, es ist kein Partyhaus, wir machen es nur zum Partyhaus, weil das ist hier so ein Longevity-Hotel.
01:31
Ach, ist das so? Ja. Und die bauen hier alles an und die sind auf ganz Öko. Deswegen kam heute die Reinigungskraft rein und die hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und hat gesagt, wie sieht's denn hier aus? Die Maus war richtig sauer.
01:40
Die kam heute Morgen und die stand am Kühlschrank.
01:43
Und ich fand eigentlich, es sah okay aus. Es sah natürlich so aus, als wenn Leute Drinks hatten und so weiter. Und wir hatten ein, zwei Sommergläser als Aschenbecher, aber es ist ja nichts für uns.
01:50
Da ist jetzt kein Graffiti an der Wand.
01:52
Genau, richtig. Oder die Gardinen abgerissen oder so. Es war einfach halt ein bisschen was zu tun. Aber sie kam rein, war richtig angepisst. Genau. Aber das erklärt es ja jetzt.
02:00
Ja, deswegen. Wir sind hier alle ganz ruhig.
02:01
Wir kennen das gar nicht. Wir haben ja hier die Musik gestern laufen gehabt, noch bis um drei. Aber hat sich doch gar keiner beschwert. Finde ich auch erstaunlich. Weil das ist eigentlich hier so ganz auf Bio und nachhaltig. Und wir kommen hier rein und machen hier aber ein Gaudi. Wir machen ein Gaudi. Wir haben ein Gaudi. Wir machen ein Gaudi. Wir machen ein Gaudi.
02:26
Geht beides. Wir machen einen Gaudi und wir haben einen Gaudi. Ein Mords-Gaudi. Also ich muss auch, ja gut, da stecke ich gleich nochmal ein, aber ich muss sagen, ich finde so Party-Shaming, ich hasse das. Ja, ich auch.
02:40
Ich hasse nichts mehr.
02:41
Aber findest du es nicht schön, weil es gibt ja immer so, auch in so einer großen Gruppe, wir sind ja eine größere Gruppe und es gibt immer dann so einen harten Kern, die dann immer noch zum Schluss da sitzen. Wir. Zu dem wir natürlich gehören.
02:53
Aber es ist so lustig, dann die nächsten Tage alle beim Frühstück zu treffen. Weißt du, wie sie alles in Löchern rauskriegen? Im normalen Leben. Es hat so einen Klassenfahrt-Vibe. Ich mag das irgendwie.
03:01
Ich habe das früher auch immer geliebt. Ich auch.
03:03
Dann gucke ich immer, was die so machen, was die so trinken, was die so essen, wie es denen so geht. Ich mag das irgendwie. Es geht allen beschissen, das kann ich sagen. Es geht allen beschissen. Jedenfalls, weil es uns beschissen geht, habe ich heute einen schönen Drink für uns gemacht. Und zwar Hair of the Dog heißt der. Ich sage dir gleich, was drin ist. Klingt nicht so lecker, muss ich sagen. Doch, ist aber lecker. Ist lecker. Und da ist Tequila drin natürlich. Und weil wir trinken jetzt schon seit Tagen, ich muss sagen, unseren eigenen Tequila. Ich muss es wieder sagen, der ist so toll. Carlos, der ist so ein toller Tequila.
03:30
Ich bin richtig stolz auf das Produkt.
03:32
Weil wir mussten zwischendurch einen anderen Tequila trinken. Und alle haben sich hier... Und da haben dann immer alle gemerkt, wie schlimm anderer Tequila ist. Und wie gut... Also es war natürlich auch scheiß Tequila. Aber wie gut unserer ist. Es ist einfach... Es ist toll. Und jetzt darum ist heute... Unser Blanco-Tequila habe ich heute Hair of the Dog gemacht. Lass dir schmecken. Gegen Hangover. Brauchen wir jetzt mal dringend.
03:57
Und jetzt läuft aus ihrem Turnstudio in Los Angeles Bill und Tom mit Kalypse
04:10
Lecker? Lecker. Also da ist drin, also unser Blanco Tequila, ihr könnt natürlich auch einen anderen Tequila nehmen, aber ich würde darauf achten, hochwertigen Tequila zu trinken. Also es gibt nichts Schlimmeres für mich als billigen Scheiß Fuse. Billig, grundsätzlich billig. Nein, aber sofort so Fuse, das ist einfach nicht lecker.
04:30
Und dann nehmt ihr 60 Milliliter Tequila, dann nehmt ihr eine halbe Limette, macht ein bisschen Limettensaft raus, dann nehmt ihr 60 Milliliter Kokosnusswasser und dann einen Spritzer Agavensaft. Mensch, das ist ja fast gesund. Das ist fast gesund. Und eine Prise Salz, das Ganze auf Eis richtig schön durchshaken. Und man sagt, das ist so ein bisschen so ein Anti-Kater- Getränk. Weil das ist schon mal ein kleiner Spritzer, hochwertiger Alkohol. Hilft dir das nochmal? Das hilft schon mal, na klar. Dass die Leber wieder in Gang kommt. Richtig. Einen kleinen Kickstarter für am Morgen.
05:01
Nein, aber es ist jedenfalls ein leckeres Getränk. Und ich möchte dich direkt am Anfang darauf ansprechen, ist dir aufgefallen, dass Taylor Swift ihr Album Anko genannt hat? Ja, ich würde es nachher bereden. Nee, stolz gar nicht.
05:13
Naja, sie hat sich ja abgeguckt.
05:14
Ich werde sie anzeigen. Die Anzeige geht raus.
05:23
Maus, ich finde nichts schlimmer als Party-Shaming. Also wie gesagt, wenn eine Reinigungskraft reinkommt und so, da habe ich ja direkt ein schlechtes Gefühl.
05:28
Die ist reingekommen und hat gesagt, oh...
05:31
Oh mein Gott.
05:32
Und da hat sie noch Fotos gemacht.
05:34
Das geht ja gar nicht.
05:35
Und ich dachte so, wozu ist das jetzt? Für ihre Kollegen zum Schicken? So von wegen, es muss noch jemand kommen. Oder verkaufte die an die Zeitung. Ja, aber da siehst du halt leere Flaschen und Pizzakartons. Und sagt wieder hier, guck mal, wie die sich wieder benehmen. Aber ich meine das. Ich fand's jetzt nicht so schlimm. Da standen halt leere Flaschen, ja. Und jetzt... Haben wir zu viel getrunken, Entschuldigung. Hat sie mich noch so zur Seite geschoben, hat so eine Mülltüte noch unter der Spüle rausgeholt. Nicht dein Ernst, so vorwurfsvoll. Und immer so ein bisschen mit so einem Stöhnen dabei.
06:00
Aber ich muss dir sagen, ich finde das grundsätzlich, weil wir haben ja hier in unserer Clique auch Party-Shamer.
06:05
Ja, einige. Ja, es gibt ein paar Party-Shamer. Und ich finde das ganz schlimm. Aber was meinst du mit Party-Shamer? Naja, dass die am nächsten Tag dann kommen und dann sagt man immer so, oh mein Gott, ich war echt... Dann sagt man so, ich war so betrunken, Mensch, ich weiß gar nicht mehr viel... Habe ich scheiße geredet? Und dann alle so, ja, Maus. Und wenn dann schon kommt, ja, du warst aber ganz schön drüber, dann denke ich schon, okay, Abbruch. Möchte ich gar nicht mehr hören. Ich hasse das. Weil genau ich mache das Gegenteil. Wenn eine Freundin zum Beispiel zu mir kommt und sagt so, oh mein Gott, scheiße, was habe ich denn gestern gelabert?
06:36
Ich habe einen Filmbriss. Sag ich, Maus, alles gut, Mensch. Wir hatten doch alles Spaß gehabt, war alles lustig. Noch drauf zu hauen, weil man ist ja eh dünnhäutig am nächsten Tag. Ja, und jetzt kommt aber noch ein, weil Party-Shaming ist ja auch, wenn man zum Beispiel der ein oder andere, ich finde ja immer, jeder kann machen, was er will. Richtig. Party-Druck, davon redest du jetzt gleich. Ach, so nennt man das dann. Ja, den Party-Druck. Weil den gibt's ja auch noch und den verübst du auch immer mal wieder.
06:59
Ja, das stimmt. Da bin ich auch ein bisschen, ja.
07:01
Da nehme ich den Zwingen, Gruppenzwang zu sagen, wir gehen jetzt alle noch nachts um eins jetzt nochmal weiter. Und wenn ein paar sagen, nee, ich bleib lieber hier, ich sauf hier weiter oder keine Ahnung, oder geh auch ins Bett, ist auch okay. Finde ich, muss doch auch okay sein. Es muss okay sein, aber ich bin da auch am Knabbern. Du haust mich ja sogar. Ich hau dich dann ja. Ja, wenn ich nicht mitkomme. Du wirst ja gewalttätig. Ich werd gewalttätig.
07:23
Na, weil ich dann auch immer, ich hab dann gute Laune und ich will dann, dass alle zusammenbleiben und die ganze Gruppe geht.
07:28
Aber denk mir mal, es ist doch immer am besten, weil sonst hast du so Party-Muffel dabei, das ist ja auch ätzend. Das heißt, lass den, der nicht mit will, lieber zu Hause, hast mal einen besseren Abend. Na, das Problem ist aber, du bist ja nicht muffelig, du bist ja gut drauf, du willst ja nur was anderes machen. Und dann denkt man so, auf deine gute Stimmung, die wollen wir aber mitnehmen, Tom. Ja, in meinem Fall. Ja, okay. Aber es gibt ja auch andere Leute, wo man sagt, lieber zu Hause lassen. Das stimmt. Ja, aber mit denen habe ich sowieso nichts zu tun, Mensch.
07:51
Solche Leute, die kommen mir schon mal gar nicht an.
07:53
Ich muss aber sagen, ich finde das Oktoberfest, und da müssen wir jetzt mal drüber reden. Also hier in Ibiza war es jetzt, es ging gestern Abend darum, ob Leute noch weiter in den Nachtclub gehen. Und ich finde zum Beispiel, und da habe ich gesagt, weißt du Leute, ich bin so ein bisschen jetzt auch in dem Alter...
08:06
Ich mag eine andere Art von Party. Richtig. Ich bin gerne am Quatschen. Richtig. Ich bin gerne ein bisschen... Essen. Saufi, Saufi. Saufi, Saufi. Schön essen und ein bisschen tanzen. Und darum finde ich das Oktoberfest optimal. Optimal. Weil du bist in so einer gemütlichen Hütte, irgendwie an einem Tisch. Schön angezogen. Alle haben sich schön angezogen. Alle sind in Tracht und tollen Outfits. Ich liebe das. Alles so irgendwie richtig hübsch gemacht. Total. Und dann kommt Musik, dann spielt eine Liveband. Es gibt Trinksprüche noch so zusammen. Das sind alle noch so Trinksprüche. Ganz schön.
08:36
Und man kann irgendwie ein bisschen, also das ist so gesellig. In einem Club stehen noch alle nur, es ist dunkel. Laut. Oft viel zu laut. Du kannst dich nicht unterhalten. Drinks sind scheiße. Drinks sind scheiße. Im Zweifel musst du dir ja noch, musst du noch Flaschen kaufen, musst du dir Drinks noch selber machen.
08:50
Das hasse ich.
08:51
Ich auch. Und dann stehst du da mit deiner Pulle, 1000 Euro Pulle da, damit du da irgendwie einen kleinen 2 Quadratmeter Fleck kriegst, wo du dann zappeln kannst. Das ist gar nicht meins. Und dann ist die Musik so und dann steht man da und im Zweifel ist es dann viel zu spät auch immer. Ja. So ein Club, die sind ja auch immer so um eins in einem
09:06
Ich finde gut, wenn eine Freundin auflegt und die macht ein bisschen Musik an, alle singen mal, jeder spielt mal sein Lieblingslied ab. Oder so ein Partyhaus, meine ich also.
09:13
Partyhaus, alle treffen sich und in der Küche wird ein bisschen gefeiert, so. Aber ich muss wirklich sagen, also wir hatten jetzt was, eine Woche Wiesen, ungefähr mit Unterbrechung natürlich. Ich war dreimal da. Also ich habe wieder den absoluten Gaudi gehabt. Ich fand's wieder ganz schön. Den Mordsgaudi. Den Mordsgaudi. Weil es ist einfach, es wird mir auch nicht, ich hab's mir nicht über. Weil viele sagen, jetzt reicht's mir auch mit dem Oktoberfest. Nö. Nö. Ich kann direkt wieder gehen. Ich auch. Ich find das so toll. Und das Essen schmeckt mir so gut. Wir waren im Wein. Warum ist das so, dass ich das Essen so liebe? Ja, das ist, du magst einfach so deutsche Küche.
09:45
Ich glaube, das kommt bei mir noch vor Italienisch.
09:47
Wirklich? Ja. Ich liebe deutsche Küche. So richtig. Ich liebe auch so Sauerkraut und diese Klöße und das ist alles so köstlich. Oh, ich hatte einen Krautsalat. Oh, läuft mir direkt das Wasser im Haus. Ich hatte einen Krautsalat. Das war auch geil. Lecker. Ja. Das war sehr gut. Und ich liebe auch diese Knacker und den Käse und die Brezel dazu. Ja. Ich liebe auch diese Brotzeit. Ja. Eine Brotzeit ist ganz toll. Aber jedenfalls finde ich, das ist so eine Erwachsenenparty. So stelle ich mir eine Erwachsenenparty vor. Club ist irgendwie so, wenn du so um die 20 bist.
10:20
Aber sag mal so Ibiza grundsätzlich jetzt. Jetzt sind wir auf ganz dünnem Eis. Ja, jetzt sind wir auf dünnes Eis. So, jetzt mal kurz.
10:28
Aber ist das jetzt hier so, dass du denkst, du musst jetzt hier... Nein, nein. Siehst du? Also jetzt kommen wieder alle zu sagen, es hat ganz schöne Ecken.
10:36
Ja, es hat ja fast alles schöne Ecken.
10:38
Das kannst du überall sagen. Wir waren gestern auf dem Boot, das war ja auch wunderschön. Wunderschön, na klar. Und dann haben wir da geguckt und die Insel sieht toll aus. Das Meer ist toll, wir sind reingesprungen, das war alles fantastisch. Und dann sind wir nach Fomentera darüber in so einem Beachclub, haben da ein bisschen gesnackt und noch getrunken. Ja, und ich muss sagen, ich bin, weiß nicht, machen wir wahrscheinlich jetzt auch fein, aber ich bin spanisches Essen, das ist nicht so mein Ding. So. Und ich dachte gestern bei dem Essen, dann kommt das dann da, was war denn das? Spanisch ist nicht mein Ding. Was war denn das für ein Essen? Paella. Nein, das schmeckt mir nicht. Was ist denn das?
11:09
Das ist ja nur Reis. Reis mit Meeresfrüchten so. Nein, aber das ist doch keine Mahlzeit.
11:14
Ja.
11:17
Fand ich auch nicht. Ich war ganz unbefriedigt. Ich hatte so einen Hunger. Und dann kommt da dieser Reis und ich denke so, was ist denn das jetzt? Kommt da noch was dazu? Nee, genau. Es ist eine Beilage. Genau, hat man das Gefühl. Aber es gibt Leute, die lieben ein paar eher. Ich mag jetzt zum Beispiel, wer ist dieser weiche Reis? Den hasse ich ja auch.
11:37
Risotto.
11:40
Ich hasse Risotto.
11:42
Ja, aber das ist also darum, das ist jetzt nicht...
11:45
Ja, nee, ist ja auch nichts. Ist ja genau so unbefriedigend. Ist ja auch nichts.
11:48
Da denkst du, jetzt hab ich ein Pilzrisotto, was soll ich denn damit machen? Aber darum, ich finde es natürlich schön und die Sonne scheint und wir haben Spaß hier, aber es ist jetzt nicht so, dass ich denke, ich muss jetzt hierher auswandern.
11:56
Nein, nein, nein.
11:57
Und das ist auch so ein spezieller Vibe noch so. Ibizianer heißen die, glaube ich. Die Ibizianer, ja. Die sind ein bisschen, also die... Das ist ein Partyvolk auch, oder? Ja, aber da ist auch immer eine... Das sind die Touristen wahrscheinlich. Redest du von denen, die hier leben? Oder die hier Urlaub machen. Die, die hier ausgewandert sind. Ach so. Zum Beispiel. Die kenn ich auch. Die spirituelle. So. Und die haben ja auch dann so eine weite Hose mal an, mit so Augen drauf. Und die haben auch immer mal noch ein Kristall dabei. Die haben ein Kristall dabei. Eine Kristallkette. Richtig. Aber die schmeißen dann auch mal eine Ecstasy und gehen dann trotzdem nochmal, weißt du so.
12:28
Ja, oder eine MDMA oder so. Ja, genau. Aber dann meditieren sie am nächsten Morgen. Genau. Weißt du? Genau. Ja, voll. Total. Und das ist nicht so mein Vibe. Die haben auch so einen Traumfänger noch über dem Bett.
12:40
Traum. Oh Tommy, ich hab gar keine Stimme mehr. Ich weiß, ich höre es. Ja, ich hab auch keine Stimme mehr. Ja genau, aber das meine ich und das ist so, ich finde das total cute und ich gucke mir das auch gerne an und ich finde die auch entzückend. Wir haben auch eine Freundin, die ist auch so.
12:58
Ja, ich finde das auch süß.
13:00
Ich finde es ganz süß. Aber es ist nicht so, jetzt meins, sag ich mal. Also zum Beispiel für mich kommt Italien immer davor, Mensch. Vor Spanien. Ja, na klar. Aber Aber das sind eben die unterschiedlichen Vorlieben.
13:11
Aber glaubst du, jemand sagt, ich nähe lieber Spanien als Italien?
13:14
Ja, klar. Viele finde ich erstaunlich. Es gibt auch Leute, die sagen eher Griechenland. Das meine ich ja. Oder auch vom Essen her. Es gibt ja viele, die sagen, jetzt heute mal Kroatisch oder so. Oder heute mal zum Jugoslawen. Oder jetzt mal Griechisch. Wird mir nicht einfallen. In unserem engsten Umfeld kenne ich Leute, die gehen wirklich zwei, drei Mal die Woche zum Griechenland.
13:37
Ist so. Und was isst man da? Gyros, glaube ich. Im Brot oder was? Das wäre wieder geil. Das ist geil. Das mag ich auch mit Tzatziki drauf. Ich habe einen Hunger, merke ich gerade. Gyros im Brot. Weißt du, was es früher immer gab? Es gab so ein geiles dreieckiges Fladenbrot. Dann Gyros rein und unten war so eine gelbe Spicy Sauce. Genau. Kennst du das? Ja, na klar. So eine Sanftsoße. Lecker. Lecker. Ja gut, das ist wieder ein Griechisches wahrscheinlich ganz geil. Ich meine, man findet ja überall was Gutes. Aber wenn ich jetzt die Wahl habe, heute zum Italiener oder zum Griechen, würde ich mich niemals vom Griechen entscheiden.
14:12
Oder auch Italien, steigen wir in Flieger Italien oder Spanien. Spanien würde ich sofort nach Italien fliegen, immer. Aber wie gesagt, manche Leute finden das hier toll, kann ich auch verstehen. Und vielleicht essen manche Leute ja lieber Paella statt Spaghetti. Richtig.
14:27
Aber dann ohne uns. Warte mal, wo wir bei Typbeschreibungen sind. Ich habe gestern einen Mann gesehen und zwar beschreibe ich sie jetzt. Adidas Superstars.
14:42
Kurze Hose und Adidas Superstars und oben ein kurzärmliches, ich will nicht sagen Militärhemd, aber so ein bisschen so ein dunkelgrünes Hemd. Und dann Superstars dazu. Kennst du diese Art von Mann, die das ansieht? Und die Hose?
14:58
Kurze. Was mit Jeans? Oh, mit Taschen. Mit Taschen an den Seiten, genau. Und dann die Superstars unten so. Ja, ich weiß genau, wer. Also, welche Art von Typ das so ist. Und die guckt sich mir auch so an. Ich hab für den irgendwie auch ein Herz, aber ich denk so, Maus, es ist so... Alter, Mitte 50.
15:18
Uh.
15:19
Ach ja. Ja, genau, das hab ich vergessen. Das war jetzt ein wichtiges Detail.
15:23
Mhm.
15:24
War der so feiern oder war der so im Alltag jetzt? Den hab ich im Alltag gesehen. Und dann die Frisur, beschreib ich dir auch noch, kurze Haare an den Seiten und oben ziemlich lang, also ziemlich oben sehr lang und nach hinten gekämmt. Genau. Und ein sehr langer Spitzbart. Ein Spitzbad. Das war eine Maus. Aber du weißt, welchen Typ ich meine.
15:55
Ja, total. Und da rauchte der wahrscheinlich irgendwie so... Einmal. Ja, oder Gouloir. Aber...
16:02
Ich weiß gar nicht, ob es die noch gibt, aber weiß ich mal, ne? Ja, ja. Süß. Und ich hab mich aber total gut mit dem verstanden, aber ich fand die so, so diesen Style, und ich kann nicht aber so, und weißt du, wer diesen Style eigentlich hat? TV, TV-Leute. Stimmt. Die so beim Fernsehen arbeiten, so im Hintergrund. Ja, Produktionsleiter und so. Genau, so Produktionsleute. Und da rennen viele Männer noch einen Daumen hoch. Das denke ich mir auch.
16:25
Wir haben ja eine große Sendung moderiert jetzt gerade. Dürfen wir noch nicht sagen, welche. Und die haben wir auch gemacht, noch neben den Wiesen sozusagen. Wir waren noch arbeiten, Leute, macht euch keine Sorgen.
16:35
Wir waren arbeiten, aber wir haben viel gearbeitet, Mensch. Und da haben wir diese Sendung gemacht, die ist zwar wirklich eine aufwendige Sendung und du gehst da auch rein und du vergisst ja Raum und Zeit da drin. Mhm. Du gehst da morgens um, weiß ich nicht, um 9 Uhr. Diese TV-Studios meinst du? Weil das ist ja, du bist ja in einer Halle und die ist ja dunkel und dann ist künstliches Licht. Und du hast ja kein Fenster und du weißt ja gar nicht mehr, wie spät ist es eigentlich, wie sieht es draußen aus. Ich gucke manchmal auf die Uhr und ich glaube, die Leute, die da arbeiten, was für eine Uhrzeit ist.
17:06
Die sind ja da jeden Tag auch drin, Tag und Nacht und die machen ja viele Sendungen. Wir machen jetzt die eine, die gehen ja auf die nächste Produktion, die nächste Produktion und dann denke ich manchmal, die kriegen dann nicht viel mit von der Mode.
17:18
Ja, aber ich glaube, es wird auch immer so praktisch irgendwann. Weißt du, wenn man so denkt, man ist denn da, dann brauchst du die Taschen an der Seite, du brauchst das in der Hose.
17:27
Du hast dann auch dieses Hemd auch nochmal mit einer Brusttasche, weil du da noch was dranklemmen kannst. Du hast diesen Gürtel, dann hast du einen Schlüsselanhänger da dran, weil dann weißt du, da musst du vielleicht gleich noch irgendwie ein Getränk aufmachen. Das Gaffertape. Das Gaffertape bauen wir noch da an der Hose oder so. Das ist halt so. Und der Spitzbart ist halt auch praktisch, musst du nicht jeden Tag rasieren. Man wird irgendwann so ein bisschen so, ne? Ja, das ist wie eine Arbeitsuniform. Genau. Ja. Und weißt du, was ich lustig fand, als wir jetzt hier feiern waren, ne? Wir saßen im Flugzeug alle zusammen. Wir sind ja alle zusammen. Im Privatjet geflogen. Genau, wir sind alle zusammen mit dem Jack. Wir sind eine große Truppe, muss man dazu sagen. Wie viele Leute sind wir eigentlich?
17:57
Ich glaube, wir sind 23 Leute. Ach so?
17:59
Ja.
18:00
Und wir sind eine große Truppe und dann saßen alle so zusammen wieder so am Trinken und wir saßen so im Flieger alle. Und ich guckte mich um und Susi ist ja nur 40 geworden. Darum machen wir auch diesen Aufwand. 40 wird man ja nur einmal. Bei mir jedes Alter nur einmal. Aber 40...
18:13
Aber 40 ist ja besonders, ein besonderer Geburtstag. Und dann saß ich da und hab gedacht, Leute, ist es nicht krass, dass wir so alt sind? Ich hätte nie gedacht, dass wir dieses Alter erreichen. Als Jugendlicher kam mir das immer vor wie... Und dann guckte mich ein Kumpel an und meinte dann so...
18:30
Ja, aber ist das nicht geil, wie cool wir noch sind? Und ich dachte so, Maus, aber ich glaube, das denken wir nur. Ja, das denken wir nur. Jede Generation. Natürlich. Also früher... Unsere Eltern dachten auch, sie sind fetzig noch, Mensch. Genau, aber ich weiß nicht, was er meinte, weil er meinte so, ja, als wir unsere Eltern angeguckt haben, als die 30 waren, waren die ja alt schon. Na, ich glaube, es hat sich wirklich geschiftet. Ich glaube wirklich, natürlich, der Style ist heute ein anderer. Man sieht auch anders aus. Aber früher, sag ich mal, zum Beispiel auch von Oma, da hab ich Bilder gesehen, Mensch, da ist die auch 45 und die sieht aber aus wie 100.
19:04
Weißt du? Weil das der Style auch ein anderer war. Das war die Dauerwelle, das war der Kittel, so, weißt du? Ja, aber meinst du nicht, dass jede, also Mama sozusagen mit 30, 35, 39, 40, Die hat sich ja auch immer noch wahrscheinlich wahnsinnig jung gefühlt. So wie wir ja auch. Wir fühlen uns ja wahnsinnig jung. Ich komme mir vor wie zwölf. Ich fühle mich wirklich noch jugendlich eigentlich. Total. Und dann meinte ich aber zu ihm, du irrst dich, weil du denkst, wir sind cool. Aber wenn du jetzt die...
19:33
Meine Stiefkinder fragst du zum Beispiel. Die finden uns uncool. Die finden uns ja die uncoolsten Menschen auf dem Planeten.
19:36
Und alle so, Quatsch.
19:38
Doch. Glaubst du mir? Doch. Glaub ich auch. Weißt du. Obwohl, wir haben ja auch ein paar junge Leute. Also sehr viele junge Leute, die uns cool finden. Zum Beispiel. Wir sind ja ein guter Messer. Nein, Entschuldigung. Auf den Konzerten. Neulich zum Beispiel hier gerade im Käfer waren wir essen. Da kam noch eine ganz kleine Mausetruppe rein. Die waren ja ganz süß. Das stimmt. Und die finden uns ja cool.
19:58
Ja, aber ich glaube, die holen dich nur, die finden dich nur cool, weil du prominent bist. Nur ein Autogramm, ach so, deswegen. Du bist berühmt, das ist so wie von Mickey Mouse. Das reicht schon. Ja, die holen dich auch ein Autogramm. Mickey Mouse finde die cooler. Das ist einfach so eine Attraktion zum Angucken. Das ist eine Attraktion. Genau, so von wegen dessen Style. Den kenne ich aus der Werbung. Ja, ja, ja, meinst du? Ja, klar.
20:19
So Maus, Zeit mal wieder für ein kleines bisschen Werbung und unser Werbepartner heute ist Klarna. Wir haben zwar immer noch nicht rausgefunden, wie nass sich der Fisch jetzt im Wasser fühlt, aber unser heutiger Werbepartner schafft Platz dafür im Kopf. Auf jeden Fall. Es gibt ja so viele Fragen, mit denen ich mich beschäftigen könnte. Wie zum Beispiel, wenn Superkleber überall klebt, warum klebt der eigentlich nicht in der Innenseite der Tube? Das ist eine gute Frage. Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Oder haben Zebras schwarze oder weiße Streifen?
20:44
Ich würde sagen Weiße. Ich würde sagen Schwarze. Ja, das siehst du. Obwohl, ich würde auch sagen Weiße. Meinst du auch? Für solche Fragen hat man nämlich Platz, weil Klana dir ganz viele Dinge erleichtert und dann hat man für die wirklich wichtigen Themen Platz im Kopf. Platz im Kopf, genau. Darum geht's. Klana hat nämlich ihre App neu gemacht und da kannst du ganz einfach deine Ausgaben, Zahlungen und alles im Blick behalten. Du kannst ja auch ein Budget setzen, da bin ich ja nicht so ein Freund fand und nicht so gut mit. Darum, vielleicht würde mir das auch mal helfen. Dir würde das ja gefallen, wenn ich mal... Mir gefällt das gut. Du kannst sehen, was du ausgibst. Wie gesagt, Budget setzen, Erinnerungen stellen und so weiter.
21:16
Also die App hilft dir einfach, alles im Überblick zu halten, damit wir uns eben um die wichtigen Fragen des Lebens kommen. Richtig. Alles ist ein bisschen sortierter, ein bisschen einfacher und der Kopf hat Platz. So ist es. Ja, also regelt eure Finanzen mit Klana, probiert es doch einfach mal aus. Alle Informationen gibt es natürlich wie immer per Link in der Kaulitz jetzt Insta-Bio. Wusstest du eigentlich, dass der Dosenöffner 50 Jahre nach der Konservendose erfunden wurde? Nee. Das finde ich auch spannend. Da werde ich auch nochmal drüber nachdenken. Siehst du, warum? Warum? Wieso? Aber wir haben Zeit jetzt. Der Kopf ist frei. Klar nach Regeln, Leute.
21:48
Das fand ich aber auch so kreis. Wir waren schön essen. Und wir hatten ein Business-Meeting, ja? Naja, nicht ein Business-Meeting, aber ein Business-Dinner. Ja. Mit wichtigen Kollegen. Mit wichtigen Partnern. So. Und dann kam aber, da kam der Kenner rein, mit dem ich mal, also mit dem ich so ein Flirt hatte.
22:10
Ja. So. Ja. Auch ein süßer Mann. Ja, auch ein süßer Mann. So. Mhm. Und der kam dann rein und dann hat er aber so interne Witze rausgehauen, die ich mit ihm habe, so versaute. Und dann kam er aber rein und hat dann vor den ganzen Leuten diese versauten Witze rausgehauen. Rausgehauen, ja. Und hat mich dann so, wir haben so Spitznamen füreinander. Ja, aber was für Spitznamen? Ja, genau. Also das war ja next level. Richtig. Und dann hat er so gesagt und ich dachte so, Gott sei Dank sitze ich hier mit coolen Leuten und mit guten Geschäftspartnern, die das nicht so ernst nehmen, die mich auch gut kennen.
22:40
Ja, ein bisschen locker sind. Richtig. Aber stell dir vor, ich hätte jetzt da mit dem ZDF gesessen. Ja, der hat... Da hatte ich ja einen Namen genannt. Richtig, Kinnlade runter. Da ist mir ja die Tomate aus dem Mund geflogen. So, weißt du? Und ich dachte so, du kannst doch jetzt nicht einfach, du musst doch vorher fragen.
22:59
Also so Kinky Sachen. Ja, richtig.
23:03
Naja, bei mir war ja eh viel los. Ich habe ja auch, ich darf nicht so viel darüber sagen, weil er hört den Podcast auch. Aber ich habe ja ein Date mit auch. Der gefällt dir gut. Du hast hier aktuell ein Date mit? Ja, in Ibiza. Das gefällt mir gut. Wollen wir mal gucken, wo sich das hinentwickelt?
23:20
Und wir haben mal, was ich gut finde, ist, wir haben mal so einen Test gemacht, weil wir haben jetzt mal so drei, vier Tage am Stück miteinander verbrannt. Das ist immer gut. Ich finde auch ein Urlaubs-Setting, wenn man anfängt zu daten, ist doch ein Urlaubs-Setting, um die Freunde kennenzulernen, das ist optimal. Ganz gut, ganz gut. Ich finde das super, weil in einer Situation sehe ich ihn ja jetzt schon mal. Man kann so alles mal beobachten. Und ich kann mir alles beobachten und mir mal vorstellen, wie ist es am Strand? Wie ist es auf dem Boot? Wie ist es im Flugzeug? Wie ist es unter der Dusche? Wie ist es auf dem Logos? Richtig. Wie fühlt es sich an morgens?
23:51
Wie finden die Freunde? Bringt er sich gut ein? Kann er sich mit allen gut verstehen? Das finde ich ganz toll. Weil es ist nicht so ein steifes Date, wo man dann so nur zu zweit irgendwo ist. Besser geht es überhaupt nicht. Das ist ein sehr guter Test, finde ich auch. So lernt man jemanden richtig kennen. Und das gefällt mir alles ganz gut. Ah ja, schön, freut mich. Mir hat eine liebe Freundin jetzt hier auch auf diesem Trip erzählt, und das hat mich erschüttert, und das muss ich jetzt mal ganz kurz klarstellen. In der Schule, also sie hat eine Tochter, und in der Schule bei sich, da wo die Tochter zur Schule geht, werden Zwillinge getrennt.
24:26
Unmöglich. Das fand ich so schockierend, dass ich dachte, das kann doch nicht sein. Pädagogisch besprechen die das und trennen Zwillinge Und wir wurden ja auch getrennt früher. Dann weiß der schon gar nichts auf dem Kasten. Und ich möchte mal kurz sagen, wenn das Pädagogen empfehlen oder auch Lehrer oder auch die Eltern, ich denke mir so, Leute, fragt die Zwillinge, wenn die Zwillinge das wollen, okay, dann vollkommen okay. Aber du kannst sie doch nicht gegen ihren Willen trennen, um zu sagen, und das ist der Auftrag immer, dass man dann sagt, ja, die sollen ja beide Persönlichkeiten entwickeln und ohneinander klarkommen, wo ich mir denke, na, das ist ja so Hobbypsychologie.
25:04
Genau, und ich denke mir auch so, hallo, Zwillinge gehören zusammen, Leute. Richtig. Deswegen sind es ja Zwillinge.
25:09
Deswegen sind es ja Zwillinge. Die sind im Bauch zusammen und die sind zusammen stärker. Total. Und ich denke mir immer, frag doch Zwillinge. Weißt du, wie es am besten geht? Du kannst doch nicht über den Kopf hinweg der Kinder dann entscheiden, wir trennen die mal, das ist langfristig besser für die.
25:21
Das finde ich ganz übergriffig.
25:24
Ganz schlimm finde ich das. Und das hat mich richtig traurig gemacht. Weil ich als Zwilling weiß ja, was das bedeutet. Und ich fand das so eine traurige Geschichte. Da hab ich gesagt, ich so, Maus, da musst du was sagen. Das geht ja nicht. Ich meine, man kann sich da natürlich dann auch bei den anderen Eltern oder so wahrscheinlich nicht einmischen, aber Ich denke mir, ihr müsst doch... Naja, aber die armen Eltern, vielleicht wissen die es dann auch nicht besser und hören dann auf die Lehrer da. Weil ich kenne die Sprüche von früher bei uns ja auch noch. Wir wurden ja auch getrennt und da haben sie ja auch gesagt, ja, das ist dann besser für die Entwicklung. Besser für die Entwicklung. Wo ich denke, so stark zusammen ist doch toll. Als ob das eine negative Sache ist. Das ist doch keine negative Sache. Lass doch die Zwillinge zusammen.
25:54
Richtig. Lass sie doch zusammen stark sein. Das kann doch nicht sein. Also das fand ich so traurig. Das ist traurig.
26:00
Aber dann würde ich mal hier, mach mal in die Shownotes, die Schule mal.
26:04
Nein, aber meine Freundin hat mir auch erzählt, sie kennt viele diese Geschichten und dass das so gemacht wird jetzt mittlerweile sogar richtig. Ja, aber wer hat denn das erfunden? Das ist ja total bescheuert. Das meine ich. Und man sollte doch dann immer mit den Betroffenen selber reden. Mit den Zwillingen sprechen. Mit den armen Betroffenen. Ja.
26:23
Lieber, weil es gibt ja, das ist ja eine schöne Sache. Ich sag immer, ich wünsche jedem auf der Welt einen Zwilling. Weil es gibt doch nichts Schöneres. Du hast deinen besten Freund, du hast jemanden, der ist genau wie du, da fließt das gleiche Blut in den Adern. Da musst du nichts erklären. Das ist einfach nochmal wie dich nochmal. Und du hast es im gleichen Alter, du gehst durch die gleichen Phasen im Leben. Das ist doch so... Toll.
26:46
Und dann kommt jemand und will das ja kaputt machen.
26:48
Ja. Und dann kommt jemand und sagt, nee, nee, ihr müsst euch mal individuell entwickeln. Wo ich mir denke, das passiert sowieso. Sowieso. Da macht euch mal keine Sorgen. Also. Du hast eine schöne Sache und machst sie kaputt. Genau.
27:02
So, wir sagen es nochmal. Also Taylor Swift hat geklaut von uns. Genau, Taylor Swift. Aber heißt es auch Anchor? Ja. Nur Anchor? Nee, Anchor of the Showgirl oder was auch immer da. Also Showgirl oder wie auch immer ihr Album hieß und dann auch Anchor hinten dran. Ach so, es ist nochmal ein Re-Release vom Album.
27:17
Genau, richtig.
27:18
Da sind vier neue Songs drauf oder so. Ja, aber ja, wie finden wir das jetzt? Ja, ich finde das frech. Ich finde es frech. Sie glauben ja schon meinen Mann. Die Swifties, die werden aber vielleicht dann mal in unsere Platte auch reinhören. Ist ja vielleicht eine Chance. Ja, ich meine, das sitzt auch nicht natürlich, Arnko ist jetzt auch nicht neu erfunden. Es gibt natürlich auch noch andere Alben von früher, die sie ließen.
27:41
Von daher, aber es ist natürlich ungünstig. Ja, oder es zeigt einfach, dass wir mit der Taylor auf einer Wellenlänge sind. Wir haben die gleiche Idee sozusagen. Wir gehen kreativ sehr nah beieinander. Wir sind cool, wir sind am Zahn der Zeit. Ja, wir sind einfach kreativ auf einem Level. Nee. Du bist tänzerisch mit ihr auf einem Level, auf jeden Fall, aber... Oh, oh, oh, oh, oh. Hör auf, ja. Wir haben vier Taylor Swift gehört in den letzten Tagen, muss ich sagen. Da lief immer mal im Partybus, immer mal... Na, wir hatten gute Musik, muss man sagen. Ich finde es ja immer toll, wenn Leute, und das finde ich, das liebe ich, wenn Leute so eine Faszination haben...
28:13
Willst du auflegen? Auflegen, ja. Weil ich hab da gar keine Ambitionen. Null.
28:17
Wenn jemand zu mir sagt, mach mal Musik an, dann drehe ich mich sofort um und denke so, okay, kann das jemand anders machen. Also außer unsere Playlist natürlich, die kannst du super anmachen. Aber es gibt ja Leute, die so richtig motiviert sind und dann jeden Song nochmal in die Warteliste und nochmal da und nochmal jetzt müssen wir aber so einen Vibe haben und so.
28:33
Das hab ich nicht.
28:35
Das ist so ein DJ, das sind die DJs. Das ist so quasi ein richtiges Hobby so, dass man sagt, ich hab Lust mit Musik irgendwie den Vibe einer Party zu bestimmen. Und ne Freundin ist auch hier und die zum Beispiel, die hat fast geweint, weil sie so viele Komplimente bekommen hat. Für ihre DJ-Künste. Genau. Siehst du, das bedeutet mir so viel, weil da geht so viel Liebe rein und ich so, das ist ja süß, Mensch.
28:56
Das ist ja niedlich, ja. Und dann war ich so... Wow, das musst du hauptberuflich machen, wenn dann so dein Herz aufgeht, Mensch.
29:02
Aber ich muss sagen, wir hatten auch eine geile Playlist. Wir sind mit so Speedbooten nach Formentera gefahren. Wie die Assis. Wie die Assis besoffen vorne drauf.
29:11
Mit der Rolex am Handgelenk. Alle rumgebrüllt. Champagner am Stisse.
29:16
Und da war richtig geile Anlage auf diesem Boot. Ja, das fand ich auch. Und da war ein Bass und ein Sound drauf. Und da haben wir halt auch geile Musik gehört. Mensch, aber ein paar sind da fast schon... Vom Boot geflogen, Mensch.
29:28
War auch nicht ungefährlich.
29:29
Aber ich muss da jetzt einen Shoutout machen. Ja, Laura ist auch mit hier. Laura Abler ist auch eine gute Podcast-Kollegin. Ah ja. Liebe Grüße. Liebe Grüße. Und wir haben uns jetzt mal hier so richtig kennengelernt und die ist ja, ich bin mit ihr auf ganz der gleichen Welle. Wir sind auf der gleichen Partywelle, aber total. Das liebe ich. Wir sind gemacht füreinander. Ich finde, ich habe ganz viel Spaß mit ihr. Sie gehört auch zum Hakenkern. Ja. Und wir sehen uns auch morgens. Die ist so wie so eine ganz alte Freundin von früher, die ich schon ganz lange kenne.
30:00
Weißt du? Die ist irgendwie so, ich bin mit ihr auf so einem Frechtagslevel. Connecten wir uns irgendwie. Weißt du, wie ich meine? Frechtagslevel. Die ist also ganz süß. Die kommt mir wirklich vor, als ob wir in den Kindergarten schon zusammengegangen sind.
30:14
Was hast du noch gelesen diese Woche? Ich habe diese Woche, erstmal will ich noch sagen, es sind diese Woche, glaube ich, das erste, ich weiß nicht, ein Snippet oder zwei Snippets von unserem neuen Album rausgekommen. Wir lassen jetzt schon nach und nach, das Album kommt ja bald, aber wir lassen jetzt nach und nach Leute schon so in die Snippets reinhören, was ich ganz toll finde. Jetzt kann man schon mal einen kleinen Vorgehörschmack bekommen auf die Songs, die noch auf dem Album sich befinden. Waren es mehrere oder war es nur da was kauf? Ich weiß es gar nicht jetzt zu dem Zeitpunkt, wenn der Podcast kommt. Wir teasen an. Und zur Zeit ist es nur ein Loverskopf.
30:45
Ansonsten habe ich natürlich wieder viel gelesen. Nach wie vor hacken die Leute drauf rum und sagen, es gibt Streit, es gibt Stress im Hause Kaulitz. Klum und Kaulitz haben aufgeräumt mit ihrem internen Streit. Ich weiß aber gar nicht, wo das herkommt. Verstehe ich nicht. Wir waren doch schon ganz oft mal auf Events, wo nicht alle drei waren.
31:06
Das meine ich.
31:07
Warum ist das jetzt so besonders? So, und jetzt will ich jetzt schon mal vorwegnehmen. Ich fange das jetzt schon mal an, anzuteasen. Richtig, damit keine Gerüchte entstehen. Wir werden Halloween nicht dabei sein dieses Jahr. An Halloween spielen wir nächsten Tag eine Tour, eine Show in Hamburg. Wir können zu Halloween dieses Jahr nicht da sein. Das hat nichts mit Ehekrise zu tun. Das hat nichts mit Streit zu tun. Es gibt keinen Termin. Sondern wir spielen eine große ausverkaufte Show in Hamburg nächsten Tag. Und deswegen kann ich bei Halloween und du auch nicht und die ganze Band nicht, Georg nicht, Gustav nicht.
31:39
Wir können alle nicht dabei sein, weil wir, wir haben auch überlegt, ob wir hin und her fliegen, aber das können wir nicht riskieren, weil wir womöglich unseren... Aber weißt du, was mir auch immer auffällt, dass es immer die Leute sind, also viele reden immer davon, als ob das irgendwie eine Geburtstagsparty ist oder ein privater Termin. Das sind ja alles berufliche Dinge, weißt du, wie ich meine, das ist ja unser Job. Und Heidi hat da ihr Fest und das ist ja eine TV-Show. Und sie macht da ihren Job. Das ist ja nicht, als ob ich jetzt nicht zu ihrem privaten Geburtstag komme. Und alle Leute sind so, oh mein Gott, der hat gearbeitet.
32:10
Was hat der denn besseres zu tun? Wo ich denke, ja, ich arbeite auch. Wo ich denke so, das war ja jetzt nicht eure Hochzeit.
32:17
Weißt du, wie ich meine? Und darum jeder von uns hat noch einen ganz vollen Terminkalender.
32:22
Und dieses Mal hat es nicht geklappt. Nächstes Mal klappt es vielleicht wieder. Und Halloween klappt es diesmal bei uns auch nicht. Aber ich fange das jetzt schon. Ich werde es jetzt in jeder Sendung schon mal erwähnen. Das wird trotzdem stehen. Weil die finden die Headline einfach gut. Und die ist ja auch gut. Ich würde es auch schreiben. Ja, du wirst ein ganz gemeiner Redakteur.
32:37
Ja, mich darfst du nicht hinlassen. Dich würde ich den ganzen Tag nur verklagen.
32:40
Richtig. Ja. Ich würde ganz freche Sachen über euch schreiben den ganzen Tag. So. Ansonsten gibt es Beauty News, habe ich gelesen. Und zwar habe ich ja mit Dr. Emi zusammen mit der Maus mein neues Beauty-Produkt, die Glow Drops. Gedroppt. Genau. Glazed Skin Glow Drops.
32:58
Und ich bin so stolz darauf, weil wir sind bei Sephora und es ist so toll angekommen und wir hatten eine Riesenfeier auf den Wiesen und haben ganz viele Leute eingeladen, war ein ganz lustiger Abend, du bist ja auch gekommen. Und alle lieben das Produkt und mich macht es immer stolz, wenn Leute die Sachen wirklich kaufen, ob das jetzt Bilbil ist oder Tequila oder… Und ich habe das wirklich auch so professional, also die besten Hair- und Make-up-Leute der Welt, denen habe ich das gegeben. Und alle lieben das. Und dann sehe ich schon, wenn die das auspacken und die auch bei anderen Leuten, das jetzt einfach mitnehmen in ihre... Ja, das ist super, das liebe ich auch.
33:34
Wenn du dein Produkt im Alltag siehst bei anderen.
33:36
Richtig. Und dann sehe ich das im Alltag und denke so, wow, guck mal, der benutzt die jetzt jeden Tag, weil die einfach richtig, richtig geil sind. Und das macht mich immer stolz. Glückwunsch, Maus. Danke.
33:46
Diese Woche müssen wir noch ganz kurz über den Klopp-Auftakt reden. Zum jetzigen Zeitpunkt, wo wir diesen Podcast aufnehmen, sind die ersten beiden Länderspiele gelaufen. Es gab leider nur ein 1 zu 1 gegen die Niederlande und dann haben wir 0 zu 1 gegen Griechenland verloren. Also der Auftakt hätte vom Ergebnis her natürlich wesentlich besser sein können, aber wir wissen ja alle, dass es ein Weg ist und ich bin mir zu tausend Prozent sicher, dass Jürgen Klopp der Richtige für diesen Job ist und man sollte das jetzt alles nicht an Nagel hängen.
34:17
An Nagelsmann hängen.
34:20
Ich finde auch, er macht das sehr gut in der PK. Also er gibt immer Pressekonferenzen und sagt danach, wer jetzt geglaubt hat, dass ich komme und danach spielen wir jetzt jedes Spiel 5-0, natürlich nicht. Das dauert Zeit, es braucht viel Arbeit und man kann nicht von heute auf morgen den deutschen Fußball auf links drehen. Das geht natürlich nicht. Aber er ist der richtige Job dafür. Ich könnte das. Du könntest das ja. Ich könnte das. Aber ich muss da mal, ich würde da mal auf den Tisch hauen. Weil für mich ist so ein bisschen so, wie wenn ich jetzt sage ich mal sage, auf Tour. Und man sagt so, die ersten fünf Konzerte fällt die Lampe noch runter, der Ton sitzt noch nicht, aber...
34:53
Hinten, wenn die Tour zu Ende ist. Ganz hinten. In Madrid. Da wird's ein gutes Konzern. Das geht ja auch nicht. Doch, natürlich. Du brauchst einen schlechten Vergleich. Das ist sozusagen, wie wir proben auf so eine Tour. So musst du dir vorstellen, machen die das jetzt. Die machen das halt auf öffentlicher Bühne. Aber proben die vielleicht mal auch im Hintergrund schon richtig. Aber öffentlich ist nicht der Zeitpunkt zum Proben. Ich hab dir ja schon ein paar Mal gesagt, dass eine Nationalmannschaft ja erst... zusammenkommt, die ist ja frisch zusammengewürfelt, diese Mannschaften.
35:21
Ja, aber die müssen nicht mal mehr Böe geben, Mensch.
35:25
Du kannst ja im Hintergrund, wenn du da trainierst, hast du ja trainiert und jetzt das Spiel, jetzt musst du auch nochmal das Tor schießen. Darum ist Jürgen Klopp, ist genau der Richtige und ich wollte nur nochmal mein vollstes Vertrauen aussprechen und ich finde, er macht das alles ganz fantastisch und freue mich auf die nächsten Spiele trotzdem. Wir freuen uns drauf und ansonsten, Tom, der Rolling Stone ist rausgekommen. Ja, stimmt. Bin ich ganz stolz.
35:43
Wir sind auf dem Titel vom Rolling Stone, könnt ihr euch mal angucken. Und wir haben das mit unseren Freunden, also mit all unseren Liebsten zusammen produziert. Also das Cover und fotografiert und hatten ein ganz tolles Interview auch. Über Musik. Video-Interview. Und wo wir auch mal richtig lange nur über Musik quatschen konnten. Ich habe neulich irgendeinen Artikel gelesen, irgendwo da stand dann über uns so, von wegen, ja die Kaulitz-Zwillinge sind ja immer...
36:05
sarkastisch und nichts, was sie machen, nehmen sie ja richtig ernst. Und dann ausgerechnet bei der Musik wollen sie jetzt aber, dass wir sie ernst nehmen. Wo ich dann denke, hä? Ja, und warum steht sich das jetzt im Weg? Nur weil man Witz macht, kann man da nie ernst sein. Übrigens stimmt das ja auch überhaupt nicht, dass ich nichts ernst nehme. Meinst du, das glauben Leute von uns? Nee, aber Leute haben geschrieben von wegen, wir sind ja sarkastisch und wir nehmen ja uns selber auf die Schippe und andere auf die Schippe und wir sind ja immer mit einer guten Portion Selbstironie und so, ne? Mit Freude bei der Sache. Richtig. Und dann sagen die aber so, und dann jetzt bei der Musik ausgerechnet wollen sie, dass wir sie aber ernst nehmen.
36:36
Wo ich denke, ja und? Wo ist jetzt das Problem? Hör doch mal rein. Nur weil ich einen Witz mache, kann ich jetzt nie ernst genommen werden. Oder wie? Darf ich das verstehen? Weißt du? Ich kann dich auch nicht ernst nehmen. Nee, ich dich auch nicht. Deswegen. Haben sie recht gehabt. Achso, da habe ich noch gelesen. Verliebte Blicke mit geheimnisvollem Mann.
36:49
Ah ja. Durchgekauzt.
37:01
Erstmal möchte ich einen kleinen Shoutout machen. Es gibt eine DJ, die ist ganz sweet und sie heißt Meta und sie hat mich eingespielt am Anfang von ihrem DJ-Set und hat dann eine Voice, also nicht eine Voice, aus dem Podcast, wo ich gesagt habe, ich gehe gerne nochmal mit meiner Freundin raus, lieber als früh ins Bett, ich unterhalte mich gerne. Sie hat ein Statement aus dem Podcast rausgeschnitten und macht das als Intro für ihr DJ-Set. Fand ich ganz kreativ. Fand ich auch richtig gut. Fand ich richtig schön. Also doch, Grüße gehen raus. Habe ich mich sehr drüber gefreut.
37:33
Ansonsten habe ich mir ausgesucht. Oh, nee, anonym möchte sie unbedingt bleiben. Hat sie mir nochmal geschrieben. Weil sie hat nämlich Folgendes zum Durchkaulitzen.
37:43
Sie hatte jemanden, ich fasse es mal zusammen. Sie hat jemanden eingeladen zu sich nach Hause mit ihren zwei Kindern und hat gesagt, so komm, wir hängen jetzt mal ein bisschen rum, die quatschen und spielen und so weiter. Und am nächsten Tag... Warte mal, sie hat jemanden mit zwei Kindern eingeladen?
37:57
Zu sich. Zu sich. Richtig.
37:58
Aber sie hat auch zwei Kinder? Nee. Warte mal, am Sonntag habe ich ganz spontan eine Freundin mit ihren zwei Kindern zu mir nach Hause eingeladen. Ja, okay.
38:07
Die Kinder haben mit meiner Tochter gespielt. Also sie hat auch eine Tochter. Es wurde aber dann spät und am nächsten Tag ist ja auch Schule und es ging früh raus am nächsten Tag. Und dann sagt die Freundin dann irgendwann, sie sagt, sag mir einfach Bescheid, wenn du möchtest, dass wir gehen. Wenn es an der Zeit ist. Wie macht man das? Und sie dann so, ich dachte mir, wie soll ich darauf antworten? Sie so, ja, wäre gut, jetzt ein guter Zeitpunkt zu gehen. Ja.
38:32
Weißt du, tschüss, oder wie macht man das? Und deshalb hat sie die Frage, muss man als Gast selber merken, wenn es Zeit ist zu gehen? Ja. Richtig. Also absolut. Finde ich auch. Ich finde, das ist ein heikles Thema, weil manchmal denkt man so, ach komm, ist doch so nett und man will, das ist genau das Gleiche mit diesem Party-Shaming, man will quasi dann den Host manchmal noch überreden, Mensch, ist doch so schön, lass uns doch noch ein bisschen bleiben. Read the room. Aber man muss den Raum lesen. Und ich bin da ganz gut drin. Ich auch. Ich weiß genau, wann es Zeit ist zu gehen. Richtig. Und weißt du was, ich find's jetzt auch nicht schlimm, wenn sie jetzt gesagt hätte, sag ich mal, du sagst Bescheid, wenn wir gehen sollen.
39:06
Und sie so, ach, wenn, hätte sie jetzt gesagt, naja, ja, so langsam werd ich mich mal meine Kleine mal jetzt hinlegen und morgen geht's ja auch früh los. Das find ich auch okay. Das find ich auch okay, genau, aber dann muss es ne gute Freundin sein. So offen ist man ja nur mit guten Freunden. Wenn's ein bisschen oberflächlicher ist, dann ist das schwierig rüberzubringen. Oder zum Passiv-Aggressiv ist so, ja, alles gut.
39:27
Alles gut. Alles gut, Mensch. Ich finde es auch immer unangenehm. Es ist lieber, dass man sagt, ich gehe jetzt mal und dass der Host dann sagt, bleib doch noch. Ja, das ist besser. Aber wenn der Host dich nicht davon abhält zu gehen, weißt du, es ist Zeit. Die Party ist vorbei. Weißt du? Ich finde das ganz wichtig, dass man den Raum lesen kann. Viele haben da, glaube ich, kein Talent einfach, was das angeht. Ich habe in meinem Umfeld... Auch ein, zwei Leute, das ist krass.
39:58
Da kannst du schon einen Schlafanzug einziehen und die gehen noch nicht.
40:02
Ich hatte schon, also Heidi hat sich schon ihren, wie nennt man das, ihren Abendkleid, so ein Nachthemd, wie sagt man das dazu? Ja, so ein Nachtkleid. Ja, so ein Nachtkleid.
40:13
Nachkleid angezogen. Und ich war wirklich schon so mit Barfuß und auch schon so Hemd aufgeknüpft. So gegähnt schon ein paar Mal. Wir waren schon richtig so. Und ich habe schon wirklich auf die Uhr. Ich habe jedes Zeichen gegeben, was man geben konnte. Ich habe auf die Uhr geguckt. Die Person wollte einfach nicht gehen. Und es waren alle weg. Also es war sozusagen Get-Together. Und alle sind schon weg. Und dann gehe ich sogar schon so ganz schleichend zur Tür. Die Person kommt aber nicht mit. Weil ich immer schon so, ich hab schon so versucht, sogar räumlich schon so in die Türrichtung zu drücken.
40:46
Nicht verstanden. Aber ich bin da wirklich auch so, dass ich sage so, ey, ich muss ganz früh raus, ich muss jetzt mal pennen. Hab ich auch schon gesagt. Weißt du? Also ich finde, das kann man schon mal sagen, dass man dann, wenn jetzt so einer gar nicht geht, dann würde ich sagen, ich muss morgen so viel arbeiten.
40:57
Diese Prozedur.
40:58
Hat sich noch zwei Stunden gezogen. Zwei Stunden, wo ich mit dieser Person wirklich noch alleine war und ich dachte, jetzt kann es nicht sein. Und noch ein Thema angeschnitten und noch ein Thema angeschnitten und ich dachte immer, das kann jetzt nicht sein. Das finde ich ganz schlimm, wenn da noch ein Thema angeschnitten wird, was sich eh schon nicht interessiert. Das war zu dem Punkt, wo ich gesagt habe, ich muss morgen wirklich früh raus, wir müssen ja früh arbeiten, ist ja schon ganz schön spät.
41:20
Einfach drüber weggegangen und ein neues Thema angefangen. Ja, das ist krass. Würde ich nie wieder einladen, die Person.
41:26
Das würde ich mir zweimal überlegen. Also das ist ja bei mir direkt eine Liste, wo die draufkommt. Was ich aber auch schön finde, ist, wenn Freunde, sehr gute Freunde nur noch bleiben, Weil sie wissen, okay, es gibt diese ein, zwei Overstayer und die nehmen dann irgendwann die mit und sagen, komm, du kommst jetzt mit mir mit, wir gehen jetzt. Ja, hab ich richtig gute. Ich hab mit denen dann so ein Zeichen und die wissen dann, okay, jetzt mal los. Genau. Weil ich hab das ganz oft, dass Leute bei mir dann versorgen auf dem Zimmer und dann sagt sie immer, nee, jetzt mal raus, jetzt mal Schluss hier im Karton.
41:57
Aber unangenehm wird's denn, wenn es darum dann eine Diskussion gibt, dann streiten sie die Freunde mit den anderen Freunden, die dann sagen, komm, wir gehen jetzt mal alle. Oder dann so vorbeigucken an der Person und sagen, aber Bilder gehen doch jetzt noch nicht. Genau.
42:06
Genau.
42:07
Und dann bleibt es wieder bei dir hängen. Wo ich aber auch denke, okay, wenn ich jetzt nicht eingeschritten bin und sage, bleib doch noch, dann weißt du doch, wir haben eine Absprache hier. Richtig. Uns hat sonst noch eine E-Mail erreicht. Übrigens, wenn ihr uns mal E-Mailen wollt, ihr steht mit dem Rücken an der Wand, wisst nicht weiter im Leben, Kaulitz hilft, schickt uns eure Probleme. Alltagsprobleme, wie diese hier. Genau, wir mischen uns gerne in euer Leben ein, geben euch mal einen Ratschlag. Oder auch durchgekaulitzt, schickt uns was zum Durchkaulitzen. Zum Einordnen. Meldet euch. Hey at kaulitzhits.com oder slidet auch in meine DM oder auch bei kaulitzhits.podcast auf Instagram.
42:41
Genau, ansonsten ist eine E-Mail hier, die habe ich schon ein bisschen länger offen. Philipp hat uns geschrieben, viele Grüße. Der sagt, er liebt unseren Podcast, hilft ihm immer auf den langen Urlaubsfahrten, wenn man lange im Auto sitzt und sie haben sich beömmelt, hat er gesagt. Beömmelt tun sie sich immer, finde ich schön. Und der hat uns geschrieben und hat uns was zum Durchkaulissen gegeben und Er hat einen Artikel gelesen über den deutschen Radfahrer und Weltenbummler Heinz Stücke. Der ist nämlich gestorben. Aber ich finde irgendwie, die Beschreibungen sind gut. Radfahrer und Weltenbummler. Und er schreibt, kurz zusammengefasst, Heinz Stücke ist 1962 mit seinem Fahrrad aufgebrochen.
43:17
Und die folgenden 51 Jahre mit diesem auf Weltreise gewesen. Was? Bill, der ist 1962 mit seinem Fahrrad los. Süß. Und war 51 Jahre mit dem Drahtesel auf Weltreise. Und hat dann überall mal angelegt. Er hat alle Länder dieser Welt bereist und kehrte erst 2013 als alter Mann zurück in sein Heimatdorf.
43:39
Ist das süß? Ganz süß. Der war ja topfit wahrscheinlich. Ich meine, wie krass ist das denn bitte? Im ersten Moment denkt man doch, wow, wahnsinnige Leistung. Aber stellt euch mal bitte vor, er hatte bis zu seiner Rückkehr als 73-jähriger Mann keinen festen Wohnsitz und war immer on Tour.
43:56
Keine regelmäßigen sozialen Kontakte und jedes Weihnachten mit anderen Menschen in einem anderen Land. Dieser Mann hat doch ein komplett anderes Lebenskonzept gehabt als wir alle. Ist das nicht verrückt und irgendwie auch spannend? Mich hat das mega fasziniert. Ich finde das auch spannend. Und ich finde das auch so spannend, dass Leute das so können. Ich meine, diese Entscheidung zu treffen, weil es klingt jetzt erstmal wahnsinnig, alle denken, ja cool, cool, cool. Aber es gibt ja nur ein Leben. Und dann entscheidet sich jemand dafür... Der sagt, ich meine, wie gesagt, ich finde ja Reisen toll, ich finde es bewundernswert. Aber genauso wie Philipp das schreibt, denk mal über den Alltag nach. Es gibt ja gar keinen Alltag. Es gibt keine sozialen, regelmäßigen Kontakte.
44:27
Weihnachten, immer mit anderen Menschen. Ist ja auch einsam. Ja, ich hätte mit dem mal gern gesprochen. Leider ist jetzt gestorben, aber ich hätte gern mit dem gesprochen, was...
44:37
Ob der sich einsam fühlt oder vielleicht ja auch nicht. Vielleicht fand er das ja auch total bereichernd. Vielleicht steckt auch ein Schicksal dahinter, weißt du ja nicht. Vielleicht ist ihm auch was zugestoßen. Aber ist doch spannend. Ich finde ja auch, in unserem Umfeld gibt es ja so Couchsurfer-Freunde, Die haben auch nicht so, die pendeln überall mal bei Leuten und haben auch nicht so richtig festen Wohnsitz. Und das finde ich auch faszinierend. Denke immer, du hast nicht so dein Eigenheim, so dein... Und ich kenne auch, ich habe auch eine Freundin, die ist auch immer noch so, die teilt sich ein Zimmer dann mit einer Freundin. Genau. Aber mit verschiedenen Freunden.
45:07
Also die sind zum Beispiel so... Ja, ja, manche, die sind ab woanders.
45:09
Richtig. Die sind immer so, ich schlafe heute mal bei ihr und dann schlafe ich bei meiner Freundin sowieso und ich denke mir so, was? Das finde ich schon viel. Das finde ich ganz viel, Mensch. Im gleichen Bett und dann gehst du da hin und hast du nicht dein eigenes Zimmer. Das wäre für mich gar nichts. Das verstehe ich nicht.
45:23
Aber die hat auch keine Hemmungen.
45:24
Die geht ja auch bei meinem besten Kumpel zum Beispiel, wenn wir alle auf dem Hotelzimmer gehen, die da kacken erstmal.
45:30
Hat das ganze Klo vollgeschossen. Dann kommst du raus und sagst, Mensch, ich hab schon wieder einen Durchfall. Und ich denkst dir, sag mal, willst du nicht mal auf dein Zimmer gehen? Um Gottes Willen. Weißt du? Oh, nee, ja. Manche sind doch zu offen. Haben keine Hemmung. Nee, also, das verstehe ich nicht. Das finde ich auch wirklich faszinierend. Aber irgendwie finde ich immer andere Lebenskonzepte. Philipp, liebe Grüße, mich inspiriert das auch immer. Ich finde das auch super. Ich finde es immer inspirierend, weil wir sind ja alle so in unseren Wegen und in unserem Leben irgendwie auch fest und jetzt in dem Alter sowieso.
45:57
Aber darum höre ich das immer, wie andere das verbringen, so ihren Alltag und wie die das entworfen haben und wie die das so leben. Das finde ich immer spannend. Ich finde es ganz toll. Ich gucke auch immer diese Auswanderersendungen immer gerne. Ja, wenn die Leute ein neues Leben anfangen. Liebt den Tag zufällig im Fernsehen und das leistet ihr immer an. Dann kommt so ein kleiner Bericht mit dem ZDF oder so. Mit den Hürden und so, die sie dann haben. Genau. Süße Leute. Es sind immer süße Leute, die dann irgendwie sagen, ja, und dann hat mich das und das gestört. Ich finde es immer schön und mutig. Viele, die dann auch nochmal im höheren Alter sagen, jetzt nochmal neu.
46:30
Genau.
46:31
Und das finde ich irgendwie immer niedlich. Ich bin da ein ganz großer Freund von mir. Ich finde Veränderungen immer gut. Stillstand ist furchtbar. Und ich glaube, wenn man was nicht mag in seinem Leben, sollte man unbedingt alles dafür tun, das zu ändern. Und mutig sein. Und einfach nochmal denken, scheiß drauf, ich mach das jetzt einfach. Ja klar. Weil wenn du unzufrieden bist, was hast du denn zu verlieren?
46:49
Was hast du zu verlieren, genau.
46:51
Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass das nächste auch dich unzufrieden macht. Aber ansonsten ist doch... Probier doch mal, man kann ja auch wieder zurück oder nochmal hin und her. Also gerade eben, wenn man das Gefühl hat, man ist unglücklich oder nicht 100% zufrieden, dann was zu ändern, den Mut zu haben, finde ich immer toll.
47:15
Heute mal wieder süß mit dir extra scharf bilden. Ich freue mich, haben wir länger nicht gemacht. Ordne mal was ein. Die liebe Steffi hat uns geschrieben und sie sagt, wie ist eure Einschätzung bei folgendem Alltagshass? Das liebe ich, also so Sachen im Alltag, die man also richtig scheiße findet. Warten, schleppen, suchen.
47:36
Also für mich ist ganz klar am schlimmsten schleppen.
47:39
Weißt du, was mir gerade aufgefallen ist, was eine ganz schlimme Alltagssache ist, die ich auch hasse? Was denn? Sachen in die Steckdose stecken. Das hasse ich auch. Ich hasse Sachen in die Steckdose stecken. Finde ich so anstrengend. Vor allem in so einem Hotel, wo du hinkommst und die siehst. Oder wenn du dich gerade hinkommst. Warte, am Bett, du hast einen Nachttisch und dann musst du den Nachttisch verschieben, um hinten an den Stecker zu kommen. Und dann hat man ja oft so große Netzteile.
48:00
Dann lade ich nicht manchmal. Genau.
48:02
Und manchmal denke ich mir, das ist mir jetzt zu anstrengend. Nee, das mache ich jetzt nicht. Ich lade morgen früh. Richtig. So. Ja.
48:07
Oder auch jetzt hier gerade das Podcast. Wenn ich schon denke, und dann sehe ich, die Steckdose ist unterm Schreibtisch, hinten in der Ecke, hinterm Vorhang. Und ich muss ja jetzt drunter kriechen und das Stecker reinzustecken. Ich werde nicht im Band-Liege manchmal und ich denke jetzt so, scheiße, ich habe mein Ladegerät nicht. Ich bin zu faul, um aufzustehen. Dann denke ich, wie viel Prozent habe ich noch? Ich lasse es einfach so. Ich auch. Ja, mache ich auch.
48:25
Also das ist für mich, muss ich sagen, fast auf Platz 1.
48:29
Ich habe eine ganz große Alltagsfaulheit mit so ganz normalen Dingen. Ich auch. Wo ich denke, oh, jetzt zum Kühlschrank, die Flasche aufmachen. Richtig, dann lieber nicht trinken jetzt. Genau, denke ich auch oft. Ich habe manchmal nicht mehr Gang zum Kühlschrank zur Anstrengung. Richtig, genau. Aber sonst bin ich gar nicht faul eigentlich so im Leben, aber so alltagsfaul halt. Alltagsfaul komplett. Hab ich total. Na und darum, also schleppen bringt mich ganz schlecht drauf, das wissen wir ja alle. Das ist komischerweise bei mir gar nicht ein Problem. Ich schleppe mir schlechte Laune, wenn ich nur drüber nachdenke. Ich schleppe sogar ganz gerne. Ja, da kannst du ja mal einen Koffer mal tragen nachher.
49:02
Den Treppe runter. Ja, das ist jetzt hier in der schmalen Treppe, es ist irgendwie ätzend, aber manchmal so ein Einkauf oder so eine Hauseschleppe oder auch eine schwere Tüte tragen. Nein. Nee, das mag ich nicht. Gar nicht. Null. Also Schleppen ist für mich das Schlimmste. Was ich auch mal denke, ist ein kleines Workout so. Warten würde ich sagen, mag ich auch nicht. Packe ich in die Mitte. Warten finde ich auch ätzend. Also warte mal, Schleppen machst du auf eins. Also Schleppen ist extra scharf. Schleppe ist extra scharf für mich. Nicht die Schleppe, Schleppen. Schleppen, ja. Was soll Schleppen? Tragen. Wirklich? Nee. Das kommt bei mir bei süß. Schleppen. Nein. Ja. Vorsuchen und warten.
49:33
Und suchen mache ich fast noch auf extra scharf, glaube ich. Dinge suchen, wenn du los musst und du hast dein Telefon verlegt oder eine Sonnenbrille, die du jetzt nicht findest oder dein Schlüssel oder Portemonnaie und du findest das nicht. Das ist so eine Zeitverschwendung. Das macht mich so sauer. Ich suche nicht viel. Aber ich suche nicht so viel. Ich bin immer so, okay, habt ihr alles beisammen, dann los. Ich suche ja viel im Alltag auch. Ja, klar.
49:58
Nee, ich nicht.
49:59
Und es wird ja auch immer schlimmer. Man verliegt in Sachen und weiß nicht mehr, wo ich das hingepackt hab. So. Oder ich suche irgendwas, brauche jetzt irgendwas, keine Ahnung. Manchmal sind so ein Passbild und ich weiß, ich hab noch irgendwo ein Passbild. Und dann suche ich das und finde es nicht. Und dann hast du 10 Minuten gesucht und findest es nicht. Das ist ganz awesome. Ich denke dann zum Beispiel beim Passbild würde ich sofort sagen, ich finde es nicht, müssen wir noch eins machen. So. Ich investiere die Zeit nicht ins Suchen.
50:20
Ich bin dann lieber... Ja, aber beim Schlüssel kannst du es ja manchmal nicht machen. Schlüssel zum Beispiel. Schlüsseldienst.
50:24
Schlüsseldienst. Ja, oder keine Ahnung. Das dauert auch.
50:27
Also ich muss sagen, suchen pack ich auf eins. Und ich finde, warten, suchen auf extra scharf. Suchen ist für mich extra scharf. Warten mache ich in die Mitte. Genau, ist für mich auch in die Mitte. Warten tue ich auch nicht gerne. Ich mag das nicht, aber gibt es Schlimmeres, weil da habe ich mal meine Ruhe. Ja. Weißt du? Jetzt warten wir mal kurz auf irgendwas und dann denke ich, ja, dann scrolle ich jetzt noch mal im Handy rum. Genau, ich habe immer Zeit, mich so anderen Dingen zu widmen. Mir ist ja nie langweilig, darum kann ich warten. Weil ich habe zum Beispiel gerade drei Tage lang fast mein Handy gar nicht in der Hand gehabt. Ich habe keinem geschrieben, ich bin nicht auf Instagram, gar nicht. Und das ist ja immer ein gutes Zeichen für, wir haben ganz viel Spaß.
50:59
Und ich habe ganz viel Nachrichten und Sachen und ich habe einfach mein Handy nicht geguckt. Jetzt drei Tage lang. Schön. Toll, ne? Ja. Weil es gibt auch keinen, den ich da schreiben will.
51:08
Ich habe mein Handy geguckt wegen Fußballergebnissen, aber...
51:10
Aber ich habe es fast nicht in der Hand gehabt. Aber ich habe auch keine Fotos gemacht, leider. Ich mache nie Fotos. Nie. Ich gucke bei mir rein. Das letzte Foto habe ich vor zwei Wochen gemacht.
51:20
Und dann auch nur irgendwie eine Pflanze oder so, die ich nachgucken wollte für den Garten. Nee, ich mache schon viele Fotos. Du vielleicht schon wegen Instagram. Genau, ich poste ja viel, aber jetzt gerade habe ich gar nicht gepostet.
51:31
Aber weißt du, was ich in unserem Leben schön finde? Ich habe auch nie den Zwang, was festhalten, weil ich denke, irgendwer hält es immer fest. Ich läuft ja immer irgendeine Kamera oder irgendeinen Fotografen mit und denke, brauchst du keine Fotos machen. Da muss ich mir nie Gedanken machen, dass ich im Alter im Haus sitze und denke, Mensch...
51:46
Weißt du noch, den Trip habe ich nicht fotografiert. Das wird es garantiert überall geben. Weißt du, wie ich das meine? Finde ich eigentlich ganz angenehm.
51:53
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
51:57
Welche Sendung guckst du denn im Haus jetzt gerade? Tatlassung. Ja, ne? Ich schlaf da immer so schnell ein. Sofort. Darum guck ich die schon so lange, weil ich schlaf halt drei Minuten ein. Aber ich liebe das auch dazu einzuschlafen, zur Tatlassung. Weil das gibt einen schönen Sinn. Die ist irgendwie so ein Herzensmensch. Und dann schläft man irgendwie auch selig ein. Weiß ich das meine? Es gibt ja Sendungen und auch Filme und so. Da kriegst du ja Panik beim Einschlafen. Weißt du? Oder wenn es zu spannend ist, ist scheiße, weil dann willst du nicht einschlafen. Tetlas ist perfekt zum Einschlafen. Ist gut zum Einschlafen. Ist wie der Pumoke damals.
52:30
Wie die Pumoke-Leuchte. Ja, Pumoke hab ich geliebt. Oder Pittiplatsch. Ja, und wir hatten doch immer so eine Pumoke-Lampe, ne? So eine kleine. So einen Stecker. Einen kleinen Stecker, der so ein oranges Licht. Aber wozu ist das?
52:40
Das ist gut. Einfach nur, damit man sich freut.
52:43
Damit es nicht ganz dunkel ist. Ich mag manchmal auch Räume, wenn sie nicht ganz dunkel sind, mag ich das schon auch. Ich habe bei mir auch immer eine Lampe. Schläfst du ganz im Dunkeln? Oder hast du irgendeine Lampe an? Na, ich habe halt immer einen Fernseher an, irgendwie meistens. Weißt du? Echt, ja? Ja.
52:58
Also im Fernseher meine ich jetzt Streaming.
53:00
Ja, ja, ja. Ich habe eine Lampe, die ist immer an. Echt?
53:05
Beim Schlafen auch.
53:07
Also du schläfst mit Schlafmaske? Ich schlafe mit Schlafmaske, ja.
53:10
Erstmal, hab ich schon gesagt, herzlich willkommen zu WENWMNNH. Hallo. Unsere Wissenskategorie. Hier geben wir immer mal auch eine kleine Empfehlung ab zum Beispiel. Und ich wollte nochmal sagen, wir haben einen Album-Podcast draußen. Haben viele Leute gehört, fleißig kommentiert. Wollte ich auch nochmal empfehlen. Zugabe im Tokio Hotel. Zugabe im Tokio Hotel. Also eine Folge pro Song, wo wir auch ein bisschen so einen Deep Dive machen, in die Songs rein. Wer ist ein bisschen für... Musik und Hintergrund und so weiter interessiert, aber ist natürlich auch lustig, also alles dabei. Ist sehr schön geworden. Ist sehr schön geworden. Ansonsten gibt's nächstes Jahr, gehen wir auf große Open-Air-Tour.
53:41
Die Tickets gehen weg wie warme Semmel und wir spielen an Orten, wo wir lange nicht waren, unter anderem Magdeburg, wir spielen in Dresden, wir spielen in Würzburg, wir spielen in Dortmund. Wir haben, ähm, Viele Städte dabei, wo wir lange nicht waren. Check doch mal aus, die Termine. Und ansonsten ist mir aufgefallen, hat jemand den Tag gesagt, meine Devise ist. Und dann kam ein Satz dazu. Und das fand ich so süß, weil ich denke, Devise ist auch lustig. Meine Devise. Und dann ist mir aber aufgefallen, ich habe kaum eine Devise. Das ist ja so ein Grundsatz, wo man sagt, danach lebe ich.
54:13
Das ist meine Devise. Tu as carpe diem.
54:18
Richtig. Na, KPDM ist ja schön. Na klar ist das schön. Ja. Du machst dich darüber immer lustig. Na. KPDM ist ja eigentlich schön. Und ich meine Devise ist, jeden Tag den größtmöglichen Spaß haben. Ja, okay. Das ist meine Devise. Ja, was? Aber ich finde das so süß, wenn jemand sagt, so meine Devise ist... Devise ist niedlich, ja. Devise ist irgendwie süß. Finde ich irgendwie ein niedliches Wort. Nehme ich wieder auf in Sprachgebrauch. Aber vielleicht ist, ja, lebt die Sekunde, ne?
54:41
Lebt diese Kunde, KPDM, jeder so wie er mag. Traumfänger, Tupperware. Ansonsten ist mir noch aufgefallen, warum gibt es eigentlich nicht von jedem Namen männliche und weibliche Formen?
54:56
Von jedem Namen?
54:57
Also so wie Paula und Paul. Oder, was ich sehr gut finde, Sven und Svenja.
55:02
Mhm.
55:03
Svenja, ja. So, mag ich ja gerne. Oder Stefan und Stefanie. Ja, stimmt. Und dann gibt's ja aber Namen Bill. Gibt's nicht. Belinda, doch, gibt's.
55:13
Ja, doch, stimmt.
55:13
Aber Tom gibt's nicht. Zum Beispiel. Tom gibt's keine weibliche Form. Tomine? Tomine. Gibt's nicht, ne? Ja. Ja, aber süß, Tommy.
55:23
Ja, stimmt.
55:25
Und Bill ist Belinda, ne? Das ist ja die weibliche Worte. Von Bernd gibt's auch nicht. Wolfgang. Georgina. Georgina. Georgina. Oder genau, Bernd. Von weiblichen gibt's ja auch keine männlichen immer. Susanne. Susi.
55:45
Gibt's da auch keinen Mann jetzt? Ja. Aber weißt du, ich wäre mir befriedigender, wenn es immer beide Frauen geben würde.
55:50
Ja, fände ich auch gut.
55:51
Weil jetzt haben wir ein paar Namen, wo es beides gibt und dann gibt's ein paar, wo es das nicht gibt. Finde ich irgendwie schade. Finde ich auch schade. Ich finde, es sollte auch für Bernd irgendwie die weibliche Frauen geben. Finde ich auch schön. Wie werden das? Berdine. Ja, das klingt irgendwie nicht. Rollt nicht so von der Zunge. Rollt nicht so von der Zunge. Tom, ich möchte mein absolut... Bernda. Bernda. Ja, doch das ginge. Ich habe einen Song für mich neu entdeckt, der gefällt mir ganz gut. Der heißt Dirty Cash.
56:19
Money Talks. In Klammern. Und den haben wir hier gepumpt, während wir das Geld verprasst haben. Genau, wir haben Champagner gesoffen, sind auf dem Boden rumgeheizt hier auf dem Meer und haben Money Talks gesungen. Asozialer geht's nicht. Asozialer geht's wirklich nicht. Ich hab mich gefühlt wie irgendwie... Das wäre lustig, wenn da ein Paparazzi-Video von rauskommen würde. Naja, wir hatten ja unsere Netflix-Crew dabei. Die werden das schon noch raushauen. Ich fände es noch besser, wenn es so ein richtiges Paparazzi-Video ist. Einfach wie wir da stehen und so pumpen. Das ist wirklich so assi. Ja, aber der ist ein lustiges Lied.
56:50
Ich mag das. Der macht auch gute Laune. Ja, klar. Weil das irgendwie so wrong ist. Den packe ich auf die Playlist. Ist so wrong und gleichzeitig so wahr.
57:01
Ja, das ist ein super Song. Mir und ich finde, weißt du, was ich ganz los finde? Wir haben ja einen gemeinsamen Freund und der ist so ein bisschen, sag ich mal, alternativer. Auch ein bisschen alternativer, spiritueller angehaubt. Spiritueller angehaubt, der ist auch sehr vogue. Der ist total, also, ganz korrekt mit allen Sachen und so. Der hinterfragt auch alles. Der ist kritisch auch. Ja, und hat schon auch ein bisschen, würde ich sagen, Probleme mit Kapitalismus und so weiter. Richtig, richtig. Und dann irgendwann, wenn der Champagner genug drin ist und der dann auf dem Boot steht, dann pumpt er auch und schreibt Money Talks.
57:36
Und das macht mir so eine Freude. Da gucke ich ihn nochmal an und denke so, hallo, alle Prinzipien über Bord geworfen.
57:44
Ja.
57:45
Ja, total. Manchmal muss man die Prinzipien mal über Bord werfen. Total. Und ich finde, weißt du, was ich so schön finde, wenn man sich vornimmt zu feiern und man ist mit seinen ganzen Freunden unterwegs, dann wirft man die Prinzipien um den Haufen und dann ist man auch so richtig dumm. Richtig blöd.
58:01
Das liebe ich auch mal so richtig bescheuert zu sein.
58:05
Richtig sich vergessen und mal so richtig bescheuert zu sein. Und über gar nichts zu benachdenken. Genau. Und dann kann man auch mal irgendwie Asi da auf dem Boot Money Talk singen. Richtig.
58:13
Gönnt euch, Leute. Gönnt euch. Ich mache heute auf die Playlist einen Song, mit dem ich als Ohrwurm aufgewacht bin. Ich weiß nicht, ob es jemand gesehen hat oder es war ein Instagram-Video. Backstreet Boys mit Everybody. Oder es lief auch auf der... Ich bin heute aufgewacht mit einem Lied von Sarah Connor. Dieses Weihnachtslied bin ich mit aufgewacht. Das hört man komisch auch. Das ist ein geiler Song. Christmas in my heart oder wie er heißt. Das kenne ich gar nicht. Aber den packe ich nicht auf die Playlist. Aber Backstreet Boys haben eine gute Produktion.
58:43
Sarah Connor und ihre Schwester haben doch beide jetzt eine offene Ehe.
58:48
Ob die dann auch mal die Männer tauschen?
58:51
Die Fershishis haben eine offene Ehe. Ob dann auch die Sarah Mama Bushido? Die Fershishis haben eine offene Ehe. Ich glaube, ich meine es ja. Oder ist ein Gerücht, was jetzt streue. Kann auch sein. Aber die Connors, die haben ja eine offene Ehe. Die Connors haben eine offene Ehe, ja.
59:06
Das habe ich jetzt auch gelesen.
59:08
Naja gut. Only Love. Don't hate. Bis nächste Woche. Wir gehen jetzt mal weiter feiern. Wir feiern jetzt mal weiter. Wir müssen jetzt mal endlich. Wir müssen jetzt auch mal, ja. Wir müssen mal was trinken. Ich hab jetzt mal schon wieder einen drin.
59:17
Ich auch nämlich. Der war nämlich gut. Der war gut.
59:19
Der war sehr gut. Weiter geht's. Ja, bis nächste Woche. Tschüss. Tschüss. Tschüss. Tschüss.
59:25
Tschüss.
59:28
Und werft die Prinzipien mal über den Haufen. Werft die mal über den Haufen. Wirklich. Tschüss.
59:31
Money Talks.
59:34
Money Talks. Oh Gott, das ist so furchtbar. Tschüss.
59:36
Tschüss.
59:57
Kaulitz Hitz ist eine Produktion von Spotify Studios und Car Entertainment. Spotify Studios und Car Entertainment. Executive Producer Tim Wagemanns und wir, Tom und Bill Kaulitz. Line Producer, Sarui Krausien, Redaktion Max Schröder.
60:13
Stimme weg. Ein Teechen mal jetzt vielleicht. Ist ein Tee und Manuka Honig. Mal einen Tee und dann legen wir uns mal hin. Lesen wir mal ein Buch.